Tipps und Tricks zu den Themen: Software- und Webentwicklung

Sonntag, 14. April 2013

Performance Tipp: PHP-Buffer mit gzip-Kompression

Eine simple und zugleich effektive Möglichkeit die Webseitenlade- und -darstellungsgeschwindigkeit zu optimieren ist den Inhalt einer HTML-Datei über einen komprimierenden PHP-Buffer zu leiten. Dazu muss einfach nur folgender Code an oberster Stelle einer Webseite stehen:
Der gzip-Buffer lässt sich manuell mit einem PHP-Befehl steuern. Wir empfehlen an geeigneten Stellen den Buffer vorzeitig zu 'flushen' (ausgeben und leeren). Hier ein Beispiel: Ein Aufruf gleich nach dem Body-Tag ist eine geeignete Stelle - der Browser kann somit unverzüglich beginnen den HEAD-Bereich einer Seite zu initialisieren. Je nach Menge und Größe der Inhalte, kann ein weiterer Aufruf hinter dem letzten sichtbaren Webseitenelement ebenfalls dafür sorgen, dass der Browser primär damit beschäftigt ist die Webseite darzustellen, bevor der darunter liegende JavaScript-Teil geladen und initialisiert wird.

PHP-Parser auch für Nicht-PHP-Dateien aktivieren

Damit von dieser Methode beispielsweise auch normale HTML-Dateien profitieren können, muss der Webserver entsprechend konfiguriert werden (andernfalls wird der PHP-Code-Schnipsel aus dem oberen Beispiel nur ausgegeben und nicht ausgeführt). Eine einfache Möglichkeit ist eine Datei '.htaccess' (ohne Dateiname) zu erstellen die im Hauptverzeichnis einer Domain hochgeladen wird. Je nach PHP- bzw. Serverversion sollte in dieser Datei beispielsweise stehen:

1. Variante 2. Variante (Apache) Die Datei '.htaccess' kann ganz einfach mit einem normalen Texteditor modifiziert werden. In diesem Beispiel wurde die PHP-Code-Ausführung für die Dateitypen *.html, *.shtml und *.xml aktiviert.



1 Kommentar:

  1. Der Abschnitt 'PHP-Parser auch für Nicht-PHP-Dateien aktivieren' wurde hinzugefügt.

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